
Wir arbeiten mit einer breiten Auswahl an Schweizer Privatbanken und Kantonalbanken zusammen. Remote-Eröffnung ist bei mehreren Banken möglich. Mindesteinlagen variieren stark: Kantonalbanken teils ohne Minimum, Privatbanken ab CHF 500.000 bis CHF 5.000.000. Eine Bank akzeptiert auch kleinere Einlagen ohne festes Minimum.
Die Schweiz steht weltweit für Stabilität, Diskretion und erstklassiges Private Banking. Trotz CRS-Teilnahme bleibt die Schweiz aufgrund ihrer politischen Neutralität, des starken Frankens und der hervorragenden Bankinfrastruktur ein bevorzugter Standort für Vermögenssicherung. Für die Kontoeröffnung ist ein persönlicher Besuch in der Schweiz notwendig – wir koordinieren alles und begleiten dich durch den gesamten Prozess. Mindesteinlagen variieren je nach Bank und Kontomodell.
Das Schweizer Konto ist der Klassiker des Auslandsbankings, und gerade deshalb verdient es die ehrlichste Einordnung im ganzen Portfolio. Was es nicht mehr leistet: Unsichtbarkeit gegenüber dem Fiskus. Die Schweiz meldet seit 2018 per CRS, das legendäre Bankgeheimnis wirkt gegenüber ausländischen Steuerbehörden nicht mehr. Und vollstreckungsrechtlich ist die Schweiz über das Lugano-Übereinkommen mit der EU verbunden: Ein deutscher Titel kann in einem förmlichen Verfahren anerkannt und vollstreckt werden. Wer primär Pfändungsschutz sucht, findet die belastbareren Länder im Länder-Vergleich zum pfändungssicheren Konto.
Was es nach wie vor leistet, und zwar besser als fast jeder andere Platz: Stabilität als System. Der Franken ist die härteste Währung der Welt, die Inflation liegt regelmäßig um ein Prozent, das Land trägt ein AAA-Rating aller drei Agenturen, und die Banken gehören zu den bestkapitalisierten überhaupt. Dazu steht die Schweiz außerhalb der EU: kein EU-Kontenregister, kein deutscher Kontenabruf, kein SAG-Bail-in-Regime, keine EU-Kontenpfändung per Knopfdruck. Ein Schweizer Konto ist damit der klassische Stabilitätsanker und Franken-Hafen einer internationalen Kontostruktur, auch wenn andere Länder einzelne Schutzfunktionen konsequenter erfüllen.
Die Schweiz ist die einzige Premium-Destination mit echtem Einstieg für Normalvermögen, man muss nur wissen, wo. Kantonalbanken führen Konten teils ohne festes Minimum, mit solider Grundausstattung (Konto, Karten, E-Banking, teils Depot) und dem Sonderfall, dass viele von ihnen eine Staatsgarantie ihres Kantons genießen, die über die gesetzliche Einlagensicherung von CHF 100.000 hinausgeht. Privatbanken beginnen bei CHF 500.000 bis CHF 5.000.000 und bieten dafür Vermögensverwaltung, Anlageberatung und die Betreuung, für die der Platz berühmt ist. Für die Eröffnung ist in der Regel ein persönlicher Besuch nötig; bei mehreren Banken funktioniert sie remote, wir sagen dir vor der Bestellung, was für dein Profil gilt.
Wer Franken-Stabilität mit vollständiger Remote-Eröffnung und Private-Banking-Fokus verbinden will, vergleicht die Schweiz mit dem Nachbarn: Liechtenstein oder Schweiz? Beide teilen Währung und Kultur, unterscheiden sich aber bei Einstieg, Vollstreckungsanbindung und Remote-Prozess.
Was kostet ein Schweizer Konto als Nicht-Resident?
Rechne bei Kantonal- und Retailbanken mit erhöhten Gebühren für Auslandskunden, häufig im Bereich von CHF 20 bis 40 pro Monat zusätzlich zur normalen Kontoführung. Privatbanken kalkulieren über Depot- und Mandatsgebühren. Teuer wird die Schweiz nie durch das Konto selbst, sondern durch die falsche Bank fürs eigene Profil.
Meldet die Schweiz mein Konto nach Deutschland?
Ja, per CRS, jährlich und automatisch: Jahresendsaldo, Zinsen, Erträge. Erträge gehören unabhängig davon in deine Steuererklärung; die Details stehen in Auslandskonto und Finanzamt.
Schützt ein Schweizer Konto vor Pfändung?
Besser als jedes EU-Konto, aber nicht absolut: Es taucht in keinem deutschen oder EU-Register auf und wird von automatisierten Zugriffen nicht gefunden, doch über das Lugano-Übereinkommen bleibt ein förmlicher Vollstreckungsweg offen. Für maximalen Schutz kombinierst du die Schweiz mit einem Konto in Georgien, Serbien oder Armenien.
Franken oder Euro führen?
Beides ist möglich, die meisten Kunden führen Mehrwährungskonten. Der strategische Witz eines Schweizer Kontos ist allerdings der Franken: Wer nur Euro hält, nutzt den Platz nur zur Hälfte.
Adressnachweis und Telefonnummer müssen aus demselben Land stammen, und das muss ein echter Wohnsitz sein, keine Briefkastenadresse. Unser Nomad Paket richtet dir einen echten, anerkannten Wohnsitz auf den Philippinen ein, inklusive aller nötigen Dokumente. Vollständig remote, kein Flug, kein Aufenthalt vor Ort nötig. Alles fertig in 1-2 Wochen.
Ob ein Brokerage- oder Investmentkonto möglich ist, hängt von Jurisdiktion und Institut ab. Frag uns vor der Bestellung, wenn das für dich wichtig ist.
Alle Angaben sind Richtwerte und können sich ändern. Keine Anlageberatung.
Die vier häufigsten Gründe für Ablehnungen, und wie du sie vermeidest.
Fünf Schritte von der Bestellung bis zur Kontoaktivierung.
Was gemeldet wird, was nicht, und was ein Nicht-CRS-Konto konkret bedeutet.
Mindesteinlagen, Remote-Optionen, Privatsphäre und Stabilität im Vergleich.